Wie geht’s weiter?

In unserem Aufruf steht am Ende: Samstags für Vernunft. Das heißt, dass es irgendwann auch öffentlich deutlich gemacht werden soll, dass wir viele sind, die sich gegen den Unsinn einer CO2-Steuer stellen. Das soll nach Möglichkeit samstags passieren in Form von Informationsveranstaltungen, Infoständen oder gar Demonstrationen.

Wann das sein wird und ob es wirklich dazu kommt, das wird sich noch zeigen müssen. Das hängt in erster Linie davon ab, ob sich immer Menschen unserem Anliegen anschließen und inwieweit diese bereit sein werden, öffentlich für unser Anliegen einzutreten. Denn eines muss klar sein: Das Engagement für unsere Sache kann nur freiwillig sein. Jeder macht, was er kann und wie viel er kann. ( Ich bitte um Ihr Verständnis, dass ich nicht gendere. Es ist umständlich. Das bedeutet keine Abwertung gegenüber Frauen.)

Wir sind bisher nur wenige, die sich aktiv einsetzen, verteilt über die ganze Republik. Aber das Interesse wächst. Im Moment geht es nur darum, unser Anliegen bekannter zu machen. Dazu ist es in erster Linie wichtig, all diejenigen zu informieren, von denen wir annehmen, dass sie sich für das Thema interessieren und unserer Sichtweise gegenüber aufgeschlossen sind. Nur so gewinnen wir an Einfluss. Wer andere Vorschläge hat, bitte vortragen, damit wir sie diskutieren können.

Es hat keinen Sinn, sich mit linientreuen Umwelt-Aktivisten abzugeben. Die werden wir nicht überzeugen können. Da besteht immer die Gefahr, dass Diskussionen in Rechthaberei oder Streit ausarten, was zu nichts führt. Wichtig sind die Unschlüssigen, diejenigen, die Zweifel haben an den offiziellen Sichtweisen. Die müssen wir versuchen zu überzeugen und für eine aktive Mitarbeit bei unserem gemeinsamen Anliegen zu gewinnen.

Glauben Sie nicht, dass es Ihnen an Wissen fehlt. Die anderen wissen meistens noch weniger zu dem Thema. Argumentieren Sie mit den Fakten, die in unserem Aufruf aufgeführt sind. Es ist schwierig, dagegen zu argumentieren, weil sie einfach stimmen. Andere Ansichten sollte man gerne diskutieren, aber auch immer darauf achten, ob es dem Gegenüber darum geht, Recht zu haben oder ob er mehr von dem Thema verstehen will.

Bei Rechthaberei ist es meistens besser, die Diskussion abzubrechen. Es führt zu nichts Gutem und man verplempert seine Kraft an Leute, die es nicht ernst meinen. Was oft an Argumenten oder Ansichten angeführt wird, ist Folgendes:

Das Gift-Argument: Auch kleine Mengen sind tödlich, so auch CO2. (Siehe dazu Kommentare zum Giftargument)

Das 97%-Argument: 97% aller Wissenschaftler sind der Ansicht, dass der Klimawandel menschengemacht ist. Aber: Die Richtigkeit wissenschaftlicher Ergebnisse erfolgt nicht durch Mehrheitsentscheid sondern dadurch, dass sie sich in der Wirklichkeit als wahr erweisen. Wie dieses Ergebnis zustande gekommen ist, dazu ein Artikel von Spiegel-online. Der ist besonders deshalb so brisant, weil SPON heute eine ganz andere Einstellung zum Klimawandel hat.

Meist argumentieren die Klima-Aktivisten emotional und reihen Behauptungen und Beispiele für den Klimawandel endlos hintereinander. Dagegen ist schlecht zu argumentieren, weil man erst diese Behauptungen auf ihre sachliche Richtigkeit untersuchen müsste. Es ist natürlich einfacher in einer Diskussion zu behaupten, dass zwei heiße Wochen im Juni und neue Hitzerekorde ein Beweis für Klimawandel sind. Dagegen hat man dann meistens keine Chance, weil es zum einen scheinbar richtig ist und zweitens auf die Schnelle nicht überprüft werden kann.

Um bei Diskussionen aus der Defensive zu kommen, sollte man Gegenfragen stellen:

Warum haben die Klimamodelle bisher die Wirkung des CO2 als Treibhausgas nicht bestätigt?

Warum hat sich die Erde denn überhaupt abgekühlt, wenn das CO2 ein Treibhausgas ist und zur Erwärmung führt? Bei den hohen Temperaturen in der Frühgeschichte der Erde und den sehr hohen CO2-Werten hätte es dann doch zu einer weiteren Aufheizung statt Abkühlung kommen müssen.

Wenn Sie in Diskussionen auf schwierige Fragen stoßen, stellen Sie diese auf unsere Seite, damit wir sie diskutieren und daraus lernen können.

Wichtig ist, dass wir mehr werden, damit wir das auch irgendwann deutlich machen können. Das sollte das Fernziel bleiben: In Erscheinung treten.

Das müssen nicht SIE selbst machen. Es ist nicht jedermanns Sache, in der Öffentlichkeit aufzutreten. Arbeiten SIE daran mit, dass es soweit kommen kann.

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